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| Grauer Star |
Als Grauen Star (medizinisch Katarakt) bezeichnet man eine Eintrübung der Linse des Auges.
Katarakt ist die weltweit häufigste Augenerkrankung bei älteren Menschen.
Aber auch bei Jüngeren und sogar bei Kindern und Babys kann Grauer Star auftreten.
Medizinisch gesehen ist der Graue Star eine Trübung der im Normalfall kristallklaren Augenlinse.
Bei allen Menschen entstehen während des Lebens in der Augenlinse zunehmende
Trübungen durch Degeneration der Linseneiweißmoleküle, aus denen die Augenlinse
aufgebaut ist. Zwischen dem 60. und 75. Lebensjahr haben fast 100% der Mitteleuropäer
mehr oder weniger starke Trübungen der Augenlinse entwickelt.
Wenn diese Trübungen das Sehvermögen einschränken, spricht man von Grauem Star oder einer Katarakt. Das Licht kann die trübe Augenlinse nur noch schlecht durchdringen. Zusätzlich wird das einfallende Licht gestreut.
Häufig vorkommende Symptome des Grauen Stars:
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- Abfall der Sehschärfe
- Verschwommenes Sehen ohne Schmerzen
- Abnahme der Helligkeit und Leuchtkraft von Farben
- Blendempfindlichkeit (bei hellem Licht oder beim Autofahren bei Nacht)
- Verbesserte Nahsehfähigkeit
- Unerklärliche Verbesserung der Lesefähigkeit
- Häufige Änderung der Brillenstärke
- Blendung oder Lichtempfindlichkeit
- Doppelbilder in einem Auge
- Beim Lesen ist helleres Licht erforderlich
- Schlechtes Sehvermögen bei Dunkelheit
- Verblassen oder Vergilben von Farben
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Werden ein oder mehrere dieser Symptome bemerkt, sollte man sich vom Augenarzt untersuchen lassen.
Nur er kann letztlich feststellen, ob Grauer Star oder eine andere Augenerkrankung vorliegt.
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